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When Dealing with Dragons – Drachengold

✨ 𝑊𝑒𝑟𝑏𝑢𝑛𝑔 🖤 𝐑𝐞𝐳𝐞𝐧𝐬𝐢𝐨𝐧 ✨

Guten Morgen ihr lieben Lesedrachen 🐲 ja, es ist mal wieder Zeit für Drachen bei mir 🤭

Drachenzähmen könnte so leicht sein …

wenn da nicht James Murphy wäre denkt sich nicht nur einmal Farren, die Protagonistin aus When Dealing with Dragon, geschrieben von Dana Swift.

Mit Drachengold, dem ersten Band einer unterhaltsamen Romantasy mit Action, Humor und einer Riesenportion Chemie zwischen den Protagonisten, entführt uns der Dragonfly Verlag auch tatsächlich in eine Jugendfantasy, die all das beinhaltet, was hier steht.

Ich mag es, dass Farren und ihr Hass-Lover James die Welt, in der sie leben, nicht nur überdenken, sondern sogar verändern wollen.

Also genau der Input, den ich mir von Jugendbüchern so wünsche.

Ich persönlich mag allerdings nicht, wie selbstaufopfernd/nicht Hilfe annehmend die Prota agiert und verstehe weder warum das so ist, noch manche ihrer Handlungen, was aber auch ein bisschen ihrer Charakterentwicklung geschuldet ist und daher nur bedingt als Minuspunkt von mir bewertet wird.

Bis zum Showdown habe ich nämlich die Geschichte sehr, wirklich sehr geliebt.

Sie ist in einem tollen Schreibstil verfasst und lässt für die hoffentlich noch weiteren Bände definitiv Luft nach oben.

Und ja, mir war es absolut klar, dass da noch ein bis zwei Übel kommen, die eindeutig für eine Gefühlsachterbahn sorgen, denn die verbauten Thematiken schreien ja förmlich danach.

Außerdem gibt es schließlich auch Figuren, bei denen klar ist, dass sie nichts Gutes im Schilde führen.

Aber wie das in einer gut erzählten Geschichte nunmal so ist, triumphiert hier gottseidank Menschlichkeit und Liebe dann doch über fehlgeleitete Macht und Gleichgültigkeit gegenüber Tieren.

An sich also eine tolle Sache, jedoch wird mir persönlich hier die Grausamkeit im Showdown zu sehr und leider auch zu langatmig zelebriert, während andere Dinge einfach so kurz abgefrühstückt werden, die es aber aus meiner Sicht mehr verdient hätten, ausführlicher erzählt zu werden.

Das ist tatsächlich auch der Grund, warum es für mich von einem Lesehighlight zu “nur” 4 Sterne abgerutscht ist und ich aber dennoch hoffe, dass es auch zum nächsten Band eine Übersetzung geben wird, damit ich natürlich erfahren kann, ob die Chemie schlussendlich zwischen Farren und James dann explodiert oder doch etwas wunderbar neues erschafft.

Von mir gibts daher eine Leseempfehlung für die Drachenfantasy mit dem Hinweis, dass es nicht wirklich abgeschlossen ist und somit noch einiges offen im Raum steht. Wer das jedoch nicht mag, der sollte lieber warten, bis der nächste Band veröffentlicht ist. Lesenswert ist die Slowburn-Geschichte allein schon wegen ihrer Konversationen definitiv.

Buchdetails
Aktuelle Ausgabe
Ausgabe: Gebundenes Buch
Erscheinungsdatum: 24.06.2026
ISBN: 9783748803072
Sprache: Deutsch
Umfang: 448 Seiten
Verlag: Dragonfly
Altersempfehlung: ab 14 Jahre

𝑩𝒖𝒄𝒉𝒃𝒍𝒐𝒈 ♥︎ 𝑭𝒂𝒏𝒕𝒂𝒔𝒚 ♥︎ 𝑩𝒖𝒄𝒉𝒍𝒊𝒆𝒃𝒆

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Sol

Das Spiel der Zehn

„𝑾𝒆𝒏𝒏 𝒅𝒊𝒆 𝒗𝒊𝒆𝒓𝒕𝒆 𝑷𝒓𝒖̈𝒇𝒖𝒏𝒈 𝒆𝒊𝒏 𝒗𝒆𝒓𝒅𝒂𝒎𝒎𝒕𝒆𝒔 𝑩𝒓𝒆𝒕𝒕𝒔𝒑𝒊𝒆𝒍 𝒘𝒊𝒓𝒅, 𝒘𝒊𝒍𝒍 𝒊𝒄𝒉 𝒎𝒆𝒊𝒏 𝑮𝒆𝒍𝒅 𝒛𝒖𝒓𝒖̈𝒄𝒌“

so Niyas Entschluss in der Geschichte von Aiden Thomas und dem Dragonfly Verlag, welche ich dank Vorablesen lesen durfte 🙏 und damit hat mir die beste Freundin unseres Protagonisten Teo mich wieder einmal deutlich zum Lachen gebracht.

Denn Sol – Das Spiel der Zehn ist nicht nur ein Jugendfantasy, in der es eine Art Wettbewerb um Ruhm, Ehre, Sieg oder Niederlage und damit den Verlust des eigenen Lebens geht, sondern auch die 10 spielenden jungen Halbgötter teilweise sich selbst und ihren Platz in der Welt finden müssen.

Aiden schafft in diesem Buch nicht nur eine Welt, die irgendwie modern und doch zeitgleich so antik anmutend ist, sondern eben auch eine Geschichte, die von ihrer Grundthematik mit entsprechender Gesellschaftskritik nicht aktueller sein könnte.

Er versetzt uns nämlich irgendwie in Zeiten der Azteken mit all ihren Gottheiten oder zumindest ist dies mein Eindruck zum Gelesenen und doch kommt dabei die Romantik und das Erwachsenwerden genau wie das Abenteuer absolut nicht zu kurz.

Die Figuren sind dabei wirklich gut ausgearbeitet.

Egal, ob sie nun herzallerliebst und sympathisch sind oder wie die nervige Schulkönigin daher kommen, ist dabei vollkommen unerheblich.

Sie sind gut.

Genau wie das Setting und die eigentliche Geschichte.

Von mir gibt es deshalb eine absolute Leseempfehlung und ich hoffe, dass das Abenteuer von Teo und seinen Mitstreitenden weitergehen wird, denn für mich endet die Geschichte hier eindeutig noch nicht.

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Feuerblut 2

Die Reise von Zwölf geht mit Band 2 von Feuerblut weiter und der Untertitel – Die Reise zum Frostpalast – sagt dann auch schon aus, wo es diesmal hingeht und welches Setting den/die Lesende in diesem Buch von Aisling Fowler und dem Dragonfly Verlag erwartet. 

Zwölf oder besser gesagt jetzt Phönix muss sich erneut mit alten und neuen Weggefährten in einen Kampf gegen Gut und Böse begeben und an der Schreibweise hat sich nicht viel verändert.

Gottseidank gibt es hin und wieder eine kleine Rekapitulierung, so dass es auch nicht ganz so dramatisch ist, wenn das Lesen des ersten Bandes schon etwas zurückliegt. Wird so die Erinnerung an das erste Abenteuer aufgefrischt und doch gibt es in diesem Band auch noch die Neuerung, dass einige Kapitel aus Sicht von Hund, dem Wächter der Jägerloge wiedergegeben wird, was mir persönlich sehr gut gefällt. Genauso wie die immer wieder einfließenden Erinnerungen.

Etwas störend dazu empfinde ich persönlich allerdings die Gedanken zu den verschiedenen Monstern und was darüber im Handbuch magischer Tierwesen nach Phönixs Erinnerungen drinsteht. Ist zwar als Information für die/den Lesenden gut gemeint und auch meistens so in das Geschriebene eingewoben, dass es eigentlich im Lesefluss und der Geschichte nicht stört, aber bei mir tut es das irgendwann trotzdem, was die Begeisterung etwas schmälert. 

Die Entwicklung von Phönix und Hund ist toll dargestellt. Nur leider bleiben die anderen Figuren weiterhin recht blass, ob gewollt oder eben, weil ihre Zeit in der Geschichte noch nicht gekommen ist, weiß ich nicht und lässt sich auch nicht ändern bzw. werden wir bestimmt dann im weiteren Teil eventuell noch erfahren. 

Die Geschichte ist trotzdem sehr gut lesbar und voller Action und unvorhergesehener Wendungen, so dass man nie sicher sein kann, dass es auch wirklich so ist, wie es einem beim Lesen so erscheint. Allerdings ist dies auch noch ein Punkt, der mir persönlich etwas zu viel ab einem gewissen Punkt ist.

Es ist zwar weder übertrieben, noch unrealistisch innerhalb der Geschichte, aber entweder Phönix hängt in ihren Gefühlen, Erinnerungen und Zweifeln fest oder es ist eben adrenalinhochjagend, weil Phönix und ihre Gefährten sich erneut retten müssen. Ein Dazwischen mit richtigen Konversationen und Miteinander gibt es nicht wirklich und das finde ich schade, da so der Grundgedanke der Geschichte von Freundschaft und Vertrauen gar nicht wirklich rüberkommt oder ich habe das Buch irgendwie falsch verstanden. 

Eigentlich habe ich auch kein Problem mit Action und temporeichen Geschichten, aber hier ist es mir tatsächlich zu viel auf einmal gewesen und aus Muttersicht bin ich mir auch nicht sicher, ob ich es meinem 12-jährigen Kind (Altersempfehlung des Verlags) zu bestimmten Uhrzeiten zum Lesen geben würde, da ich weiß, dass die Spannung und das Emotionen aufwühlend Gelesene vermutlich kontraproduktiv zum Schlafen wäre. Aber auch das ist ja abhängig von der Persönlichkeit der/des Lesenden und sollte absolut kein Hinderungsgrund für Euch sein, dieses Buch lesen zu wollen.

Nichtsdestotrotz finde ich es nämlich eine wirklich tolle Geschichte und ich bin natürlich gespannt, wie es weitergeht und welche Entwicklungen uns dann noch erwarten. Wobei es ja schon schwer wird, noch mehr an Action und Unerwarteten hineinzupacken, ohne dass es dann wirklich übertrieben wird.

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